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Leier steigt beim steirischen Betonwerk Kirchbach ein

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Drei Leier-Chefs bauen den Erfolg (v.li.): Friedrich Ebner, Anton Putz und Seniorchef Michael Leier

2009-02-24

Die Baustoffgruppe Leier baut ihr Geschäft trotz schwierigem Branchenumfeld aus. Gerade hat Leier 52 Prozent am Betonwerk Kirchbach bei Graz übernommen.

Horitschon. Das Familienunternehmen Leier kennt keine Krise: Wenn andere Werke zusperren, baut die mittelburgenländische Baustoff- Gruppe aus. Firmenchef Michael Leier steigt gerade beim kleinen steirischen Betonwerk Kirchbach als Mehrheitseigentümer mit 52 Prozent ein. 19 Mitarbeiter gibt es dort. "Aber es werden mehr werden, weil wir einiges vorhaben", stellt Leier-Schwiegersohn und Finanz- Geschäftsführer Friedrich Ebner schon in Aussicht.

Kirchbach-Geschäftsführer Alois Fruwirt - einer von acht Gesellschaftern, die das Werk vor etwa einem Jahr aus einem Konkurs als MBO weitergeführt haben - hat sich mit der Leier Gruppe einen starken Partner gesucht.

Im Kirchbacher Werk werden Pflasterprogramme für Garten- und Flächengestaltung produziert. "Heuer werden Straffungsprozesse umgesetzt und die Synergiepotenziale mit der Gruppe ausgelotet. Kirchbach ist schon der vierte Standort der Leier Gruppe in Österreich (neben dem Mutterwerk in Horitschon, in Feistritz in Kärnten und in Kaiserstein im Weinviertel). Im Ausland hält Leier weitere 31 Standorte.

In allen Märkten fährt Leier laut Ebner trotz negativen Branchenmeldungen "auf hohem Niveau weiter. Im Hauptmarkt Ungarn gab es mehr als zehn Prozent plus bei Umsatz und Ergebnis.

In der gesamten Gruppe ist der Umsatz nach vorläufigen Zahlen von 133 auf 150 Millionen € geklettert. Das EGT werde auf Vorjahresniveau liegen (21,5 Mio. €, Anm.). Finanzchef Ebner erwartet auch für heuer "keine großartigen Einbrüche, obwohl die allgemeine Stimmung nicht die beste ist". Warum Leier mit seinen 2000 Mitarbeitern so erfolgreich ist, beantwortet der Seniorchef: "Wir haben keinen Wasserkopf, sondern wir sind schlank aufgestellt." Man habe nie über die eigenen Verhältnisse gelebt wie andere, die jetzt in Schwierigkeiten seien.

"Wir haben auftragsmäßig kein Problem", sagt Leier. "Wir sind positiv. Und wenn ich auf die Bank gehe, sage ich: Habt ihr mein Geld noch?"


Quelle: wirtschaftsblatt.at - Hans Pleininger

 

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/oesterreich/unternehmen/burgenland/363076/index.do

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